Was ist der Hermes Agent?
Hermes Agent ist mein persönlicher KI-Assistent – kein fertiges Produkt, sondern ein selbst aufgebautes System, das mir Routineaufgaben abnimmt: Informationen zusammentragen, Texte vorbereiten, Abläufe anstoßen und mich an Dinge erinnern.
Der Unterschied zu einem normalen Chatbot: Ein Agent handelt. Er bekommt ein Ziel und arbeitet eigenständig mehrere Schritte ab, statt nur auf eine einzelne Frage zu antworten.
Typische Aufgaben
Zu den Aufgaben gehören das Zusammenfassen langer Texte, das Vorbereiten von Antworten, das Recherchieren von Informationen und das Anstoßen automatisierter Abläufe – etwa in Verbindung mit n8n-Workflows.
Gerade die Kombination ist stark: Der Agent entscheidet, was zu tun ist, und die Automatisierung führt es zuverlässig aus.
Was ich dabei gelernt habe
Ein eigener Agent lebt von klaren Regeln und sauberen Schnittstellen. Je besser Werkzeuge und Grenzen definiert sind, desto verlässlicher arbeitet er.
Und: Vertrauen ist gut, Protokolle sind besser. Jeder automatisierte Schritt wird nachvollziehbar festgehalten, damit ich jederzeit sehe, was der Agent getan hat.
Praxisbeispiel: Der morgendliche Überblick
Ein Alltagsbeispiel: Morgens frage ich Hermes Agent nach meinem Überblick. Der Agent zieht die anstehenden Termine zusammen, fasst neue E-Mails in drei Sätzen zusammen und listet, was heute ansteht – als kurze, lesbare Zusammenfassung, statt dass ich mich durch drei Apps klicke.
Wichtig dabei: Der Agent darf lesen und zusammenfassen, aber nichts löschen oder verschicken. Diese Grenze ist fest in seinem Regelwerk verankert. Wenn etwas verschickt werden soll, bekomme ich einen Entwurf zur Prüfung – die Entscheidung bleibt bei mir.
Fazit
Ein eigener KI-Assistent klingt nach Zukunftsmusik, ist aber heute schon machbar. Hermes Agent zeigt mir täglich, wie viel Routine sich delegieren lässt – und wie wichtig gutes Design solcher Systeme ist.
